Unser duales Studium – das zweite Quartal

Unser duales Studium – das zweite Quartal

Anfang September 2016 haben wir, Charlotte und Thomas, ein duales Studium für Online Marketing bei myposter begonnen. In diesem Blog werden wir einmal pro Quartal über unsere Erfahrungen und Erlebnisse im Unternehmen und in der Uni berichten. Wenn Ihr also Interesse an einem Dualen Studium habt, oder einfach etwas hinter die Kulissen bei myposter sehen wollt, freuen wir uns, wenn Ihr unsere Artikel lest.

Charlotte

Charlotte

Thomas

Thomas

Das zweite Quartal war toll! Ich war bis Ende März bei Patricia in der Social Media Abteilung. Ich hab euch ja schon erzählt, dass sie auch neu bei myposter ist und die Aufgabe hat, alle Social Media Kanäle auf Vordermann zu bringen. Dazu gehören Facebook, Instagram, Twitter und Pinterest. Ein einheitliches Design und einen Themenplan hatte sie dafür schon aufgestellt. Ich bekam jede Wochen von Patricia eine Social Lesson, in der sie mir Grundsätzliches vermittelte, quasi die soziale Welt im Gesamtüberblick.

Ich hatte aber auch meine ganz eigenen persönlichen Aufgaben, so z.B. Themen für anstehende Posts zu finden. Hierfür recherchierte ich auf Pinterest, Instagram oder einfach in der Presse. Später durfte ich Posts und Artikel selbst schreiben, einplanen und veröffentlichen. Ich hab mich wahnsinnig über gute Kritik gefreut.

Das iTüpfelchen im Quartal war eine Aktion in Form eines Faschings Gewinnspiels, das ich leiten durfte. Ich nahm aber auch Kontakt mit Influencern auf, schrieb diese an und führte die gesamte Kooperation durch. Da ich selbst in der Freizeit viel auf den sozialen Netzwerken unterwegs bin, hab ich mich sehr auf dieses Quartal gefreut. Ich hatte eben auch sehr schnell Zugang zum Thema mit meinem Vorwissen, bei SEO war das anfänglich schon schwieriger.

In meinem zweiten Quartal war ich bei Jonas im Bereich SEO (Suchmaschinenoptimierung). Hierbei geht es darum, unsere Website so zu optimieren, dass wir in den Suchergebnissen so gut wie möglich ranken und dadurch mehr Traffic (und somit Umsatz) erzielen.

Wie auch im ersten Quartal gab es regelmäßig Lessons und daraufhin Aufgaben, in denen ich das Gelernte umsetzen konnte. Spezielle Aufgaben gab es hierbei eigentlich nicht, vielmehr durfte ich von Anfang an Jonas direkt im Tagesgeschäft unterstützen!

Besonders interessant war für mich vor Allem der technische Teil, da die Optimierung nicht nur die Inhalte der Website, sondern z.B. auch die richtige Codierung und der korrekte Aufbau der Seiten beinhaltet.

Ein nützlicher Nebeneffekt: Da man in SEO ja die Website optimiert und dadurch im Ranking steigt, kann man dadurch ohne bezahlte Anzeigen mehr User erreichen. Das ist für meine private Website (für die ich kein Geld für Anzeigen ausgeben möchte) natürlich Gold wert. So kann ich das Gelernte sogar privat nutzen!

Gab es Besonderheiten in diesem Quartal, wenn ja welche?

Charlotte:

Für mich war eine Besonderheit im Social Media Team auf jeden Fall mein Faschings-Gewinnspiel. Ich durfte sowohl die Bedingungen als auch die Gewinne auswählen, habe das Konzept entwickelt, eine passende Grafik organisiert und einen Promoted Post auf Facebook erstellt. Auch die KPIs (Key Performance Indicator) wertete ich selbst aus. Zuletzt habe ich dann die glücklichen Gewinner kontaktiert.

Ein weiteres Highlight in dieser Zeit war zweifellos auch, dass Thomas und ich bei einem Bewerbungsprozess dabei sein durften. Denn im September kommen wieder neue Studies, bei denen wir ins Team Fit mitkamen. Wir durften unseren potenziellen Nachfolgern Fragen stellen, die uns persönlich am Herzen lagen, die Neuen sollen ja ins Team passen, und die Menschen, von denen wir ja nur den Lebenslauf kannten, kennenlernen. Nach dem Gespräch durften wir auch unsere Bewertung sagen und wurden in den Auswahlprozess mit einbezogen.

All diese Aufgaben waren tolle Erfahrungen, die mich sehr weitergebracht und gleichzeitig auch viel Spaß gemacht haben!

Thomas:

Auch wenn hier der Start nicht nach Plan lief, war das Highlight in diesem Quartal für mich eindeutig die Campixx in Berlin. Das ist eine SEO-Messe, die ich zusammen mit Jonas für 2 Tage besuchen durfte.

Einen Tag vor dem Hinflug wurde uns mitgeteilt, dass unser Flug aufgrund eines Streiks storniert wurde. Da wir kurzfristig keine andere Lösung fanden, fuhren wir kurzerhand mit meinem Firmenwagen die Strecke nach Berlin. Die Messe selbst entschädigte allerdings dafür. Ich lernte viele interessante Fachleute kennen und natürlich waren auch die Vorträge spannend. Am ersten Abend gab es zusätzlich noch eine kleine Party, bei der man nochmal die geschlossenen Bekanntschaften festigen konnte.

Von den Take-Aways der Vorträge konnte ich direkt einige Aspekte im Arbeitsalltag umsetzen, weshalb der Besuch der Campixx als voller Erfolg einzustufen ist.

Charlotte's myposter Fasching Gewinnspiel
Thomas Impressionen der Campixx Berlin

Was sind deine Aufgaben in diesem Quartal und was erhoffst du dir davon?

Charlotte:

Gerade haben wir unser erstes Projekt Quartal. In diesem sind wir in keinem richtigen Bereich, werden also nicht “betreut”. Wir bekommen am Anfang Projekte, die wir selber leiten müssen. Hierbei lernen wir Verantwortung zu übernehmen, außerdem müssen wir unsere Zeit und Termine selbst einteilen.

Ich darf mich hier zum Beispiel um mein Lieblingsthema “Snapchat” kümmern. Schon seit meinem Bewerbungsgespräch war ein Firmenaccount im Gespräch, den ich nun umsetzen darf. Ich erhoffe mir von dem Quartal, dass ich noch mehr Sicherheit beim eigenständigen Arbeiten gewinne und es wäre toll, wenn ich am Ende stolz auf mein Geschafftes sein kann.

Thomas:

In diesem Quartal bin ich nicht direkt einem Marketing-Kanal zugeordnet, sondern habe ein “Projekt-Quartal” vor mir. Da ich selbstverständlich nicht eigenständig ein Projekt leiten darf und kann, unterstütze ich hier ein Projekt von Beginn an in all seinen Facetten (zeitliche Planung, Aufgabenverteilung, Überwachung etc.)

Da ich noch nie an “Projekten” gearbeitet habe, sondern nur im Tagesgeschäft unterstützt habe, freue ich mich darauf, den allgemeinen Ablauf eines Projekts kennenzulernen. Da ich in Zukunft hoffentlich häufig in Projekten mitwirken werde, ist das sicherlich eine wichtige Erfahrung für meinen Arbeitsalltag.

Wie sieht euer Arbeitstag allgemein aus?

Charlotte:

Kommen können wir, wenn man keinen Termin hat, zwischen 8 und 10 Uhr. Um 10 Uhr startet dann unser Stand Up. Für dieses versammelt sich das gesamte Marketing Team in der Küche und erzählt von der Arbeit vom Vortag. Danach geht’s an die neuen Aufgaben: Entweder einzeln am Computer oder in Meetings im Team. Ab 12 machen dann die Ersten Mittag, unsere Küche ist dafür so eine Art Begegnungsstätte.

Den Tagesablauf kann man sich selbst einteilen, also auch selber bestimmen, wann man geht. Die meisten machen aber gegen 17 Uhr Feierabend. Wichtig ist hier nur, dass man alle über seine Pläne & Fortschritte auf dem Laufenden hält und seine Aufgaben gut erledigt. So etwas wie ein Stempelsystem gibt es bei uns nicht, das unterstützt das flexible Arbeitsklima und das gegenseitige Vertrauen.

Oder wir gestalten im ‚Homeoffice‘ unseren Tag individuell, beginnen früh morgens und absolvieren nachmittags persönliche Termine, wie Arztbesuch oder Behördengang. So kann jeder Tag anders und abwechslungsreich sein.

Thomas:

Arbeitsbeginn zwischen 8 und 10 Uhr. Zu Beginn bei myposter habe ich meist ab 9 Uhr angefangen, was jedoch auch heißt, dass man natürlich länger bleiben muss. Bei dem schöneren Wetter versuche ich meist schon um kurz nach acht hier zu sein, um noch etwas den Spätnachmittag genießen zu können.

Der erste tägliche Termin ist unser Marketing Stand-Up. Hier erzählt jeder aus dem Marketing-Team kurz zusammengefasst, was er am Vortag geschafft hat und was er heute vor hat. Somit hat man immer einen Überblick, woran die Teammitglieder gerade arbeiten.

Ansonsten gibt es regelmäßig Termine, wenn man an einem Projekt beteiligt ist, um auf den aktuellen Stand zu bleiben, wie weit der Fortschritt hier ist und welche Aufgaben zu erledigen sind.

Und selbstverständlich sind noch ca. einmal wöchentlich unsere Lessons.
Mittags treffen sich dann meist alle Mitarbeiter in der Küche oder bei schönem Wetter draußen auf unserer neuen Terasse, um gemeinsam zu essen.

Mittagspause auf der neuen Terrasse vor unserem Büro

Charlotte und Thomas auf der neuen Terasse

Wie war die Prüfungszeit?

Charlotte:

Die Zeit während den Prüfungen war sehr aufregend. Die Tage davor durften wir aber in der Arbeit etwas für die Uni machen, was sehr hilfreich war. In drei Tagen schrieben wir fünf Prüfungen, also standen Mittwoch und Donnerstag dann zwei an einem Tag auf dem Programm. Zum einen bedeutet dies natürlich mehr Stress, aber zum anderen hat man es so auch schneller hinter sich. Und letztendlich war es gar nicht so schlimm.

Die Prüfungen waren vom Niveau angemessen und die Zeit zum Schreiben war auch ausreichend. Wenn man sich immer auf dem Laufenden gehalten hat, war man gut auf die Prüfungen vorbereitet. Ich war mit den Ergebnissen recht zufrieden, aber die nächsten Prüfungstermine stehen schon fest: Im August geht es weiter. Dieses Mal auch mit Hausarbeiten.

Thomas:

Die Prüfungszeit war anstrengend, aber sehr gut machbar. Da wir keine freien Tag zum Lernen haben, wurde uns vor den Prüfungen ausreichend Zeit im Betrieb gegeben, um dort zu lernen. Da Jonas selbst das gleiche Studium absolviert hat, konnten wir Jonas jederzeit Fragen stellen und auch mit Kommilitonen und Dozenten konnte man sich jederzeit per Mail austauschen.

Bei den nächsten Prüfungen werde ich versuchen, etwas früher mit dem Lernen anzufangen, weil ich doch etwas spät mit der Vorbereitung angefangen habe. Einen Tag vor den Prüfungen habe ich mir zusätzlich noch einen Tag Urlaub genommen, um mich nochmal in aller Ruhe darauf vorbereiten zu können.

Allgemein waren die Prüfungen durchaus gut zu bewältigen. Natürlich werden die guten Noten nicht einfach verschenkt, aber mit etwas Lernaufwand kann man hier durchaus gute Ergebnisse erzielen.

Soviel über unsere vergangenen Monate. Im November kommt unser nächster Artikel, dann mit den Themen: Hausarbeiten, Rückblick auf unsere Projekte, das neue Quartal und unser Umzug ins neue Büro! Hoffentlich hat es euch gefallen und Ihr seid beim nächsten Mal wieder mit dabei.

Bis zum nächsten Mal

Charlotte und Thomas