Unser duales Studium – Die ersten Monate

Unser duales Studium – Die ersten Monate

Anfang September 2016 haben wir, Charlotte und Thomas, ein duales Studium für Online Marketing bei myposter begonnen. In diesem Blog werden wir einmal pro Quartal über unsere Erfahrungen und Erlebnisse im Unternehmen und in der Uni berichten. Wenn Ihr also Interesse an einem Dualen Studium habt, oder einfach etwas hinter die Kulissen bei myposter sehen wollt, freuen wir uns, wenn Ihr unsere Artikel lest.

Charlotte

Charlotte

Thomas

Thomas

Bis Ende Dezember 2016 war ich im Bereich ‚SEO‘ (Search Engine Optimization). Betreut hat mich Jonas, unser SEO Verantwortlicher. Alle 2 Wochen wurde eine sogenannte Lesson zu einem bestimmten SEO-Thema abgehalten. Davon hatte ich euch das letzte Mal ja schon erzählt. Jede Lesson musste ich nachbereiten und eine spezielle Aufgabe eigenständig bewältigen. Jonas stand mir dabei mit seiner ganzen Erfahrung bei. Ich hatte das Gefühl, ihn immer um Rat fragen zu können. Er war nie ‚genervt‘, auch wenn es noch so stressig war.

Einige Wochen später stand dann ein Gespräch mit Manuel, unserem Marketing-Leiter, an, in dem ich ihm mein Wissen noch einmal erzählte und er es dann, mit seinem ergänzte. Dies half mir dabei, alle Themen wirklich gut zu verinnerlichen und nichts zu vergessen.

Zudem arbeitete ich an meinen Quartalszielen und an Aufgaben aus dem Tagesgeschäft. Die Quartalsziele sind gut zur Orientierung über die drei Monate und werden zuvor in Absprache mit dem Vorgesetzten erstellt. Einmal musste ich zum Beispiel eine neue Landingpage für unseren Shop schreiben und einstellen. So war immer viel zu tun, aber trotzdem kam ich gut mit allem bis zum Ende durch.

Wenn ich nun auf meine ersten Monate zurückschaue, muss ich wirklich sagen, dass mir diese sehr gut gefallen haben. Ich bin schon gespannt auf die anderen Bereiche, aber werde SEO auf jeden Fall noch im Hinterkopf behalten, für das Spezialisierungs-Jahr.

In meinem ersten Quartal war ich bei Matthias und Alex im Affiliate- bzw. Newsletter-Marketing. Nach regelmäßigen Lessons bekam ich hier gleich zu Beginn anspruchsvolle Aufgaben, die ich dann selbstständig erledigen und somit das Gelernte gleich vertiefen konnte.

Nachdem ich in der Online-Marketing Branche komplett neu war, war es von Beginn an fordernd, bei den täglichen Stand-Ups und Meetings alles zu verstehen. Besonders die gängigen Kürzel und Begrifflichkeiten. Allerdings hatten alle Teammitglieder stets ein offenes Ohr und waren bereit, offene Fragen zu beantworten.

Nach wenigen Wochen in der Abteilung musste oder vielmehr durfte ich verantwortungsvolle Aufgaben komplett alleine übernehmen, bei Bedarf bekam ich jederzeit Unterstützung. So übernahm ich beispielsweise die komplette zweiwöchige Urlaubsvertretung, in der ich alleine für unsere Newsletter verantwortlich war.

Ich durfte im November auch gleich auf eine Affiliate-Schulung, bei der ich einige neue Dinge lernte, die ich dann Matthias vorstellte und direkt umgesetzt wurden. Ich nahm zusätzlich an einem Newsletter-Webinar teil; auch hier konnten Neuigkeiten gleich direkt umgesetzt werden.

Alles in Allem sind die ersten Monate sehr schnell vergangen. Das Einleben und Ankommen im Team war wie im Flug vorbei und bereits nach wenigen Wochen kamen oft Kollegen auf mich zu und fragten mich nach Hilfe und Lösungsansätzen zu verschiedenen Problemen. Das freut mich besonders und zeigt mir, dass man bereits großes Vertrauen in mich setzt.

Gab es irgendwelche Besonderheiten zur Weihnachtszeit?

Charlotte:

Ja. Die Weihnachtsmonate sind unsere stärksten im Jahr, da ein schönes Bild immer eine super Geschenkidee ist. Wir bereiten uns darauf mit Sonderaktionen, Rabattangeboten, Newslettern, Artikeln in unserem Magazin usw. eigentlich schon das ganze Jahr über vor, so dass wir dann im Dezember sofort loslegen können. Dann müssen wir diese nur noch einstellen und betreuen.

Kurz vor Weihnachten konnten wir vom Team Marketing sogar in anderen Abteilungen aushelfen, es war der Bär los! Ein paar von uns gingen in die Produktion und andere wurden Mitarbeiter des Service-Teams. Ich wurde in letzteres eingeteilt. Das war eine coole Erfahrung, weil man auch mal direkten Kundenkontakt hatte.

Aber neben Arbeit gab es auch hin und wieder etwas zu feiern. Zum Beispiel kaufte myposter einen neuen Einschweißtunnel, den wir mit viel Kinderpunsch und Lebkuchen einweihten. Oder unsere Weihnachtsfeier, die in einem Burger-Restaurant in Dachau veranstaltet wurde. Also die Weihnachtszeit war mit Sicherheit bisher die ereignisreichste Zeit!

Thomas:

An Weihnachten boomt das Geschäft – Das merkte man in der kompletten Firma. Im Online-Marketing war das ganze natürlich etwas vorgezogen, schließlich muss man die Aktionen bereits vor dem eigentlichen Datum bewerben. Da aber alles gut abgesprochen und geplant war, wurde der Arbeitsaufwand niemals unschaffbar. Eine Woche vor Weihnachten war im Marketing die Arbeit getan.

Stressiger lief das ganze selbstverständlich in der Produktion und im Kundenservice ab. Am Samstag vor Weihnachten kam ich freiwillig in die Firma und half in der Produktion beim Verpacken der Bilder. Im Gegenzug dazu erhielt ich ein kleines Präsent von der Firma. Die komplette letzte Woche war der Großteil der Marketing-Abteilung damit beschäftigt, im Kundenservice und der Produktion auszuhelfen. Nach kurzer Einarbeitung konnte ich viele Kundenfragen selbstständig beantworten, was sich als interessant und abwechslungsreich darstellte.

Auch in der Freizeit wurde es weihnachtlich: Zusammen mit vielen Kollegen aus dem Marketing besuchten wir nach Feierabend oft den örtlichen Christkindlmarkt und gingen Eisstockschießen. Auch wurden alle Mitarbeiter vor Weihnachten zum Burger essen eingeladen.

Das weihnachtliche Burger-Essen von myposter

myposter Burger essen zu Weihnachten

In welcher Abteilung bist du in diesem Quartal?

Charlotte:

Mein zweites Quartal verbringe ich bei Patricia im Social Media-Bereich. Sie ist auch neu bei myposter und gerade dabei uns bei den ‚Socials‘ auf Vordermann zu bringen. Dabei geht es z.B. um ein einheitliches Design. Das zu unterstützen ist sehr spannend, da sowohl Kundenkontakt als auch Kreativität eine Rolle spielen. Im Moment arbeiten wir zum Beispiel eine Internationale-Social-Strategie aus.

Obwohl ich dachte, dass ich mich auf Facebook, Instagram usw. schon recht gut auskenne, kann ich doch immer noch etwas dazu lernen: Wie man Werbungen schaltet, richtig Posts verfasst oder wie sich Produkte schön fotografieren lassen, war auf jeden Fall noch neu für mich. Ich freu mich schon auf die weitere Zeit im Team von Patricia.

Thomas:

In diesem Quartal bin ich bei Jonas im SEO (Search Engine Optimization). Hier geht es darum, die Website technisch, strukturell und inhaltlich zu verbessern, um in Suchmaschinen so gut wie möglich zu ranken. Dadurch steigt dann natürlich der Traffic auf der Seite.

Ich erhoffe mir sehr viel von SEO, da ich viele der gelernten Sachen auch für meine eigene Website anwenden will!

Wie ist die Stimmung im Team?

Charlotte:

Die Stimmung ist wirklich immer gut! Auch wenn’s im Dezember mal etwas stressiger wurde, konnte man sich immer darauf verlassen, dass das Team hinter einem steht. So konnte ich auch immer das Team um Rat fragen, wenn ich, z.B. auf eine Kunden-Email keine passende Antwort fand.

Auch neben der Arbeit kann ich wirklich nur Positives über meine Kollegen sagen – alle sind aufgeschlossen, nett und lustig.

Charlotte am Arbeitsplatz bei myposter

Thomas:

Nach wie vor empfinde ich die Stimmung im Team und in der ganzen Firma als sehr angenehm. Man hat zu jedem Kollegen und auch Vorgesetzten ein freundschaftliches Verhältnis.

Es kommen regelmäßig neue Kollegen hinzu, die sich nicht nur aufgrund der Qualifikation, sondern auch aufgrund des Team-Fits gegen „Konkurrenten“ durchsetzen konnten.

Am Pizza-Friday (selbstverständlich jeden Freitag) wird mittags in einer nahegelegenen Pizzeria eine Großbestellung aufgegeben. Dies dient dann gleichzeitig als solide Grundlage für den Freitag Abend, an dem wir selten ein Feierabendbier auslassen.

Alles in Allem ist es nicht nur eine Floskel: Viele der Kollegen sind bereits zu Freunden geworden.

Thomas am Arbeitsplatz bei myposter

Wie stellt sich der Ablauf des Studiums genau dar?

Charlotte:

Bis jetzt hatten wir zweimal eine Woche Präsenz an der HAM. Im Vorfeld werden uns immer schon die Skripte zur Einarbeitung überlassen, Vor- und Nachbearbeitung sind Pflicht und die Professoren sind sehr darauf bedacht, dass wir Studenten neben der Arbeit die Uni nicht vergessen. In Englisch müssen wir unserem Professor auch zwischendurch Summaries schicken, die wir dann im Unterricht besprechen.

Da wir pro Tag jeweils von morgens bis abends ein Fach haben, kann es schon Mal anstrengend werden. Aber die Professoren und Professorinnen geben sich alle Mühe es abwechslungsreich und interessant zu gestalten.

Bis jetzt gefällt mir das Konzept aber und es scheint auch gut organisiert. Anfang März haben wir dann unsere ersten Prüfungen, auf die ich sehr gespannt bin!

Thomas:

Die Kalenderwochen der 3 Präsenzphasen sind vor Semesterbeginn bereit festgelegt. Jeder Tag ist einem Kurs gewidmet, jeweils von 9 bis 18 Uhr inklusive einer Stunde Pause. In der Praxis ist man durch die kleine Teilnehmerzahl allerdings selten länger als 17 Uhr in der FHAM.

Die Dozenten laden ihr Präsentationen und Skripte auf eine jederzeit zugängliche Online-Plattform, somit kann man jederzeit nach Belieben lernen. Fragen können außerhalb der Präsenzphasen per E-Mail gestellt werden. Eine Antwort erfolgt dann zeitnah.

Anfang März stehen die ersten Prüfungen an, auf die ich schon gespannt bin. Wie diese abgelaufen sind, werden wir in unserem nächsten Artikel berichten!

Das war’s erst mal wieder von uns. Wir versuchen jetzt, die Prüfungen gut zu überstehen und melden uns in etwa 3 Monaten mit unserem nächsten Artikel. Dann werden wir unter anderem über die Prüfungen und unser aktuelles Quartal berichten.

Bis zum nächsten Mal

Charlotte und Thomas



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